Exkursion Kulturmanagement Berlin | Tag 2

24. Juni 2008

Es lebe das Netzwerk!

Den Tag auf Exkursion verbringt man gemeinhin damit, sich Dinge, also im Falle von Kulturmanagementstudenten Kultureinrichtungen, Kulturbetriebe und ähnliches anzuschauen.

Heute z.B. waren wir zu Gast im beeindruckenden Jüdischen Museum Berlin und das nicht nur im architektonischen Sinne. Es war auch aus kulturmanagerialer Sichtweise beeidruckend, wie sich die Verantwortlichen präsentierten, denn es wurde nicht nur besichtigt, sondern auch mit den Verantwortlichen im wunderschönen Garten des Museums gesprochen. Aus deren Mündern waren Worte wie z.B „Wir als Dienstleister“ u.ä. zu hören, was in anderen Einrichtungen die Menschen oftmals ganz nervös werden lässt.

Danach noch Besuche in zwei Kulturbetrieben, die man wohl ungestraft Creative Industries nennen darf. Wir waren bei Piranha und bei C/O Berlin, auch hier wurden wir sehr nett empfangen und bekammen gute Ein- und natürlich bei C/O Berlin auch Aussichten.

Nach diesem Programm war ein „come together“ mit Kulturmanagementstudenten aus Berlin und Washington in einem Stiftungsanwesen im Grunewald angesetzt. Nachdem sich die Gastgeber bei uns Süddeutschen gleich mit Brezeln bei uns beliebt machten, nahm der Abend seinen Lauf.

Das Predigen von „netzwerken, netzwerken, netzwerken“ und „flexibel“ sein trug Früchte und konnte auch in die Tat umgesetzt werden. Man hatte sich etwas zu sagen und das nicht nur, weil man es so oft gehört hatte, sondern weil man sich auch tatsächlich verstand. Und dies galt für alle Beiteiligten.

In einer gemütlichen Atmosphäre konnten sich so die Kulturmanager von Morgen schon einmal kennenlernen, sich austauschen und schauen, auf wen man in Zukunft vielleicht einmal treffen wird. Eine gute Idee, diese Zusammmenkunft. Hier gilt den Berlinern Dank.